Wasserschaden

Nasse Wände / feuchte Keller

Nässe und Feuchtigkeit gehören nicht ins Haus und auch nicht in den Keller!

Feuchte Keller bieten einen idealen Lebensraum für Schimmel, Mikroben, Kellerasseln, Silberfische und deren Fressfeinde, wie z. B. Spinnen. Deren Sporen und  Ausscheidungen gelangen in den Hausstaub, in die Raumluft des Kellers und damit auch in die Raumluft von Aufenthaltsräumen.

Die hohe Luftfeuchtigkeit sorgt für Taubildung auf Oberflächen und gelagerten Accessoires wie z. B. Kleidung, Papier, Lederwaren und Schuhwerk. Auf befallenen Flächen und Materialien bildet sich grünlicher Schimmelbelag, mundartlich als Stockflecken bezeichnet.

Ein dauerhaftes Sanieren sollte daher absolute Priorität haben!

Beseitigen durch:

Außenabdichtung

Außenabdichtung

Der beste Weg: die klassische Außenabdichtung. Und wenn das Ganze auch zukunftsgerecht sein soll, dann kommt selbstverständlich auch gleich eine Kelleraußendämmung hinzu.

„Was das wieder alles kostet?“, fragt man sich dann. Kosten sind marginal, sofern man die Vorteile sieht und vor alledem ebenso die nicht unerhebliche Wertsteigerung der Immobilie. Vorausgesetzt, die Arbeiten sind absolut sach- und fachgerecht. Auch gibt es überaus unterstützende Fördergelder vom Staat, auf die man nicht verzichten sollte.

Vorausgehend:

Prüfen der Bausubstanz und deren Schädigungsgrad. Was nützt die beste Abdichtung, wenn die Unterkonstruktion keinen festen Halt mehr bietet oder vorausgehende Maßnahmen einfach weggelassen werden? Das Bemessen der Kellerwandaußendämmung im Sinne der Norm ist eine zwingende Aufgabe und wird leider immer wieder vernachlässigt.

Währenddessen:

Die Abdichtungsarbeiten vom Baugutachter begleiten und prüfen lassen.

Der beste Weg:

Vorausgehend vom sehr erfahrenen Bausachverständigen für Wasserschadenssanierungen die Bausubstanz prüfen und die Arbeiten im Sinne eines Leistungsverzeichnisses zusammenstellen lassen. Auf deren Grundlage es keinen Angebotswirrwarr gibt, mit dem jeder seine eigenen Leistungen und Machart fokussiert, und man nicht wirklich das erhält, was man sich vorgestellt hat.

Als Laie oder unerfahrener Abdichtungsexperte verliert man sehr schnell den Überblick. Unsinnige Leistungen werden angeboten und ausgeführt, deren Wertigkeit sich damit verliert.

Innenabdichtung

Die inzwischen überaus vorschnell eingesetzte Innenabdichtung.

Dem erfahrenen Abdichtungsfachmann es oftmals die Sprache verschlägt, wenn Innenabdichtungen zum Einsatz kommen, die aus der Sache sich ergeben niemals zum Einsatz hätten kommen dürfen. Das insbesondere, wenn praktisch völlig unerfahrene Experten dazu raten und damit massive Schäden verursachen.

Zur Abwägung: „Innenabdichtung ja oder nein“ bedarf es überaus viel Erfahrung, praktischer Erfahrung, Sorgfalt und Einsatzabwägung.

Kostenlockende Angebote versprechen oftmals nicht wirklich das, was man erwartete. Vorschnelles Entscheiden kommt am Ende immer teurer, als es hätte sein müssen. Völlig missachtete bauphysikalische Eigenschaften werden zum Bumerang.

Ein vorausgehendes Prüfen der Gegebenheiten und Beratenlassen sollte Priorität sein.

Injektionsabdichtung

Injektionsabdichtung klingt gut und muss dann wohl auch ziemlich gut sein.

Grundsätzlich wird diese Abdichtungsform überschätzt und erreicht ihre recht taugliche Funktionalität nur unter der Bedingung, dass die vorausgehenden Vorarbeiten systemgerecht erfolgen, was jedoch häufig, für den Laien nicht prüfbar, nicht erfolgt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Angebotsleistungen und anschließenden Arbeiten vom Abdichtungsexperten prüfen und begleiten lassen. Ansonsten erfüllen recht teure Injektionsabdichtungen dauerhaft nicht ihren Zweck.

Bodenabdichtung

Leider immer wieder und viel zu oft vernachlässigt: die Bodenabdichtung.

Was nützt die beste Wandabdichtung, wenn der Boden nach wie vor wasserführend ist? Folglich alles für die Katz, wenn’s von unten noch tüchtig einsickert.

Dazu wird ebenso vernachlässigt, dass horizontale Absperren kapillar eindringender Nässe über die Wände.

Es bietet sich auch hier an, den über die Maßen fachkundigen prüfen zu lassen, ob ein Abdichten der Bodenplatte erforderlich ist oder nicht.

Brand- und Wasserschaden-Sanierung

Überflutung

Im Falle eines Brandschadens oder Wasserschadens stellt sich die Frage:

Ist der Schaden versichert? Ja oder nein?

Im Versicherungsfall der Versicherer in der Regel einen Sachverständigen herausschnickt, der zu prüfen hat, ob es sich um einen versicherten Fall handelt oder nicht.

Sofern dieser feststellt, nicht, wäre es sinnvoll, den Sachverhalt über einen selbst beauftragten Sachverständigen begutachten zu lassen, der prüft, ob der Sachverständige des Versicherers richtig geurteilt hat oder nicht.

Hat der Sachverständige des Versicherers den Schaden anerkannt und ordnet diesen als Versicherungsschaden ein, bietet dieser an, einen Brand- oder Wasserschadensanierer zu vermitteln, der sich der Sache annimmt.

Hierzu haben sich mit den Jahrzehnten, mit vorteilsnehmender Unterstützung der Versicherer, überwiegend Franchiseunternehmen entwickelt, die sich die Märkte in der Brand- und Wasserschadensanierung unter sich aufteilen. Diese treten wiederum oftmals wenig eigenständig agierend auf und haben die Aufgabe, möglichst günstige Nachunternehmen zu rekrutieren, die die Schäden handwerksbezogen beseitigen. Dieses Vorgehen schafft gewollt für den Geschädigten ein undurchsichtiges Werkvertragsgeflecht, mit dem der oder die Geschädigte im Falle mangelhafter Leistungen nicht mal mehr nachvollziehen kann, wer welche Leistungen erbracht hat. Das erstrangig die Handwerksleistungen organisierende Unternehmen, schafft dazu gewollt keine klaren Werkvertragsvoraussetzungen. Am Ende, meist Jahre später, wird es dem Geschädigten schwerfallen, seine Mangelansprüche durchzusetzen.

Was ist zu tun:

Mit dem Schaden stets einen eigenen Bausachverständigen bzw. Baugutachter hinzuziehen, der von Beginn an die Schadensregulierung und -beseitigung begleitet und dafür Sorge trägt, dass erbrachte Leistungen ordnungsgemäß, im Sinne des neuesten Standes der Technik, hergerichtet werden. Dessen Kosten sind in der Regel gedeckt!

Folglich:

Wer somit erreichen will, im Chaos der Brand- und Wasserschadensanierung ordentliche bzw. ordnungsgemäße Leistungen zu erhalten, der sollte stets seinen eigenen Sachverständigen mit einbinden, der nicht im Zusammenhang mit dem Abwicklungsprozess des Versicherers steht. Anders, wird er erfahrungsgemäß mit hundertprozentiger Sicherheit erschöpfend keine sach- und fachgerechten Leistungen erhalten und es erfolgen willkürliche Anspruchskürzungen für Schäden, die ebenfalls vom Versicherer zu regulieren wären.

Erfahren Sie mehr dazu! Sie werden erstaunt sein, was Sie alles noch nicht wussten.

Kanal überflutet

Rohrbruch

Brandschaden

Geschädigt im Zuge einer Brand- und Wasserschadenssanierung?

Umgehend den sachverständigen Bauexperten hinzuziehen!